Hier erfährst du Infos rund um das                  abgesetzte Projekt: Darkstory!


Warum habe ich das Projekt abgesetzt?

                                        Der Grund ist ganz einfach... Es gibt schon sehr viele CreepyPasta Channels und meine Minecraft

                                                              Abonnenten wollen eben Minecraft Videos und keine Horrorgeschichten xD

                                                             Abgesehen von Folge 1 kamen alle Horrorgeschichten schlecht bei euch an :(

 

                                                       Hier der Vergleich  >>> Durchschnitts Aufrufe (MC-Videos) = Ca 500-1.000 Aufrufe

                                                                                              >>> Durchschnitts Aufrufe (CreepyPastas) = Ca 100 Aufrufe

________________________________________________________________________________________________________________

Es hat mir natürlich leid getan für die die das Projekt gefeiert haben :(

Episode 6: Das verlassene Haus

Original Story:

Eines schönen abends, als ich im Wald spazieren ging, hörte ich ein seltsames Geräusch. Es war etwas in der Art Kratzen an Holz, also dachte ich mir nichts und lief weiter. Kurze Zeit später höre ich es nochmal, diesmal jedoch von einem Flüstern begleitet.


Ich bekam es mit der Angst zu tun und dachte mir: „Verdammt, was war das? Bilde ich mir nun Dinge ein? Ich sollte keinen Horrorfilme mehr sehen.“


Es schien mir, als würde eine Stimme sagen, ich solle verschwinden, als würde jemand etwas beschützen wollen. Da ich ein sehr neugieriger Mensch war, ging ich noch tiefer in den Wald hinein, in einen Teil des Waldes, in dem ich noch nie war.


„Wo bin ich hier?“ dachte ich mir, als ich in dem Himmel sah, und bemerkte, dass die Sonne fast weg war. Ein Stück weiter erkannte ich auf dem Boden einen verwitterten Steinweg, ich folgte ihm und mir wurde ganz mulmig, als ich an ein zerkratztes Schild kam. Auf dem Schild, welches kaum lesbar war, stand: „Altes Spukhaus“.


„Ein Spukhaus? Wie absurd. Sowas wie Geister gibt es nicht. Sie haben es sicher nur auf das Schild geschrieben, damit keiner an die Reichtümer geht.“ Schnell ging ich den Weg entlang und sah sehr bald ein sehr heruntergekommenes Haus. Ich blieb einen Moment stehen und sah erstaunt dort hin. „Das glaubt mir keiner.“, dachte ich und nahm mein Handy raus, um ein Foto zu machen.


Plötzlich fing es an zu blitzen und zu donnern, also rannte ich rein. Drinnen angekommen bemerkte ich, dass das Haus einst sehr schön gewesen sein musste, denn überall waren Bilder und Portraits an den Wänden und die Dekoration lies darauf schließen, dass die Vorbesitzer hatten reich sein müssen.


Schon bald sollte ich merken, wie sehr ich mich doch getäuscht hatte. Ich nahm eines der Bilder und schaute es mir an. Es war ein junges Mädchen drauf zu sehen. Sie hatte wunderschönes, langes, schwarzes Haar und ihr Lächeln hätte selbst den größten Grießgram zum Lächeln gebracht. Ich legte das Bild wieder weg und schaute mich im ganzen Haus um, bis ich alle Räume durch hatte.


Ich dachte mir: „Aber na klar, der Keller. Da hätte ich gleich drauf kommen können.“ Gierig lächelte ich, als ich an das ganze Gold und den Reichtum dachte, der mich dort vielleicht erwartet. Ich ging zur Kellertür und merkte, dass das Licht leider nicht mehr funktionierte. Ich Seufzte: „Mist!“ Schnell kam ich auf die Idee, meine Handylampe zu benutzen, was ich auch tat und in diesen dunklen Keller herabstieg.


Im Keller angekommen, überkam mich ein Gefühl, dass ich nie fühlte. Es war, als würde ich beobachtet und ich die Sonne nie wieder spüren, als hätte etwas all das Glück, die Freude und das Licht gestohlen oder auch eingesaugt. Ich ging weiter und hätte schwören können, etwas neben mir gesehen zu haben, einen Menschen. Ich blickte immer wieder zur Seite, bis ich an meiner linken Hand eine Berührung spürte. Ich erschrak und schrie vor lauter Angst: „Wer ist da?! Was war das?! Lass mich in Ruhe!“ Eine kindliche Mädchenstimme fing an 'Ringel Ringel Rose' zu singen und mir ging ein Schauer über den Rücken. „N..Nein. D..Das ist unmöglich!“ stotterte ich und ging rückwärtslaufend in eine Ecke des Raums.


Dann sah ich sie… sie erschien langsam auf der anderen Seite des Raums. Es war das kleine Mädchen von dem Bild, nur das sie schrecklich aussah. Ihre wunderschönen Haare waren kaputt, fettig und bedeckten einen Teil ihres Gesichts. An ihrem Körper hatte sie mehrere blutige Einstiche und mit einem grauenerregenden Grinsen kam sie langsam zu mir. Stammelnd fragte ich sie: „Wer b..bist du? W..was ist mit d..dir geschehen?“ Sie legte ihren Kopf etwas zur Seite und grinste wieder zu mir. „Haha, mein Name ist Elisa und was mit mir geschah?“, plötzlich schaute sie traurig und redete weiter, „Daddy hatte mich nicht mehr lieb.“


Voller Angst schaute ich sie an, doch in der Hoffnung, sie lässt mich in Ruhe, ging ich auf sie ein und antwortete Ihr: „D..dein Vater hat dir das angetan? W..wer tut sowas seiner T..tochter an?“ Zitternd presste ich mich an die Wand und fügte hinzu: „Was..was ist mit deiner Familie und deinem Vater passiert?“ Sie schaute mich wahnsinnig an und sagte in einer Gänsehaut machenden Stimme: „Ich zeige es dir!“ Ab da ging alles so schnell. Sie zog ein Messer, stürmte los und stach es mehrere male in meinen Brustkorb. Komisch war, dass ich keinen Schmerz spürte, keine Angst und kein Bedauern. Kurz vor meinem Tod schrieb ich diese Zeilen auf ein Blatt Papier, das ich neben mir fand und warf es aus dem Kellerfenster.


Einige Zeit später kam ein Junge an das Haus. Er fand und las meine letzten Zeilen und man sah die Angst in seinen Augen, doch es war bereits zu Spät, denn nach 11 Jahren als Geist ohne ein Opfer hatte ich Lust, ihm das Leben zu nehmen, nachdem ich ihm so viel Angst machen würde das man sich an seiner Verzweiflung nähren könnte. Leise flüsterte ich: „Komm zu uns. Werde ein Teil unserer Familie.“ Ich hörte ein Mädchenlachen und sah wie Elisas Messer vorne zur Brust des Jungen rausschaute. Ich kam ihm näher und nahm seine Hand um seine Seele zu befreien, sodass wir drei auf ewig eine Familie sein mögen.


Hörst du es? Kannst du es hören? Das Flüstern in deinem Kopf das dir sagt: „Komm zu uns! Sei ein Teil von uns!“

Video Ansehen:


Episode 5: Spiel es noch einmal...

Original Story:

Es mag Musik. Es hat das Klavier besonders gern.


In einer Nacht, es war schon sehr spät, ca. 2 Uhr morgens, war ich noch auf und surfte durchs Internet während ich Musik hörte. Es war eine Nacht, wie jede andere; Ich würde langsam müde, doch dann stieß ich auf ein interessantes Video auf Youtube mit dem Titel " Einfachster Song, den man auf dem Klavier spielen kann! Lern es noch heute NACHT!" ("Easiest Song to Play on the Piano! Learn TONIGHT!")


Ich kann nicht viel Klaver spielen, aber ich hatte es vor ein paar Jahren mal versucht zu lernen, als meine nun verstorbene Großmutter mir das Klavier geschenkt hatte, das immer in ihrem Wohnzimmer stand. Es ist ein sehr altes Klavier aus dem Jahr 1928, aber immernoch in gutem Zustand. Ich entschied mich dazu mir in dem Video anzuschauen, wie leicht es war dieses Lied zu lernen.


In dem Video spielten weiße Hände eine altertümliche Melodie um die mittlere C-Taste herum. Das Lied war wirklich einfach, aber irgendwas an ihm war... seltsam. Nevenaufreibend. Aber ich mochte es irgendwie.


Ich erinnerte mich an die Akkorde und Noten, stand auf und verließ den Raum auf dem Weg zum Klavier. Der Gang war ziemlich dunkel, nur mein kleines Nachtlicht flackerte, wie eine Kerze, in der einen Ecke. Ich ging langsam, mich an der Wand entlang tastend, den Gang hinunter. Irgendwo hier musste der Lichtschalter sein.


"Klick." Gefunden.


Der Gang füllte sich mit Licht, aber ich fühlte mich etwas unbehaglich. Es schien so, für einen kleinen Moment, als ob ich was gesehn hatte. Etwas... kleines. Und... weißes? Nicht wie man sich einen Geist oder eine Seele vorstellt, aber auch nicht wie eine Person, aber es war klein und... wahrscheinlich nur meine Fantasie, die mir einen Streich zu spielen versuchte. 



Ich ging weiter zu dem Raum, in dem das Klavier stand. Dieser Raum war genauso dunkel. Unsere hohen Zimmerdecken kann man nie im Dunkeln sehen, aber die Dunkelheit schien nicht natürlich zu sein. Eine Art Dunkelheit, die man praktisch fühlen kann. Ich schaltete die kleine Lampe neben dem Klavier an, öffnete den Tastendeckel und spielte ein paar Melodien zum Üben. Ich setzte meinen Fuß, während ich spielte, auf ein pedal, dass dem Ganzen ein Echo verlieh und sich fast anhörte wie... ein ständiges einatmen... ausatmen... einatmen... ausatmen... 


Ich stoppte und hörte noch einmal hin. Stille. Eine unheimliche Stille.


Ich fing an den Song aus dem Video zu spielen. Die Noten passten alle gut zusammen. Ich konnte mich noch genau an die Tasten, die ich zu spielen hatte, erinnern. Er war sehr einfach. Eigentlich könnte jemand diesen Song spielen, ohne dass er merken würde, dass es tatsächlich ein Song ist.


Ich spielte zuende und lehnte mich zufrieden zurück.


Plötzlich hörte ich diese Melodie aus dem Gang ertönen.


Wie konnte das sein? Ich stand auf und ging vorsichtig aus dem Raum und dann in mein Zimmer, weil es sich anhörte, als käme die Musik von dort. Ich sah meinen Computer, der dieses Video erneut abspielte. Wahrscheinlich hatte es sich einfach neu geladen.


Dann hörte ich diese Melodie wieder, dieses Mal Kam sie von dem Klavier, an dem ich eben noch saß.


Ich war starr vor Schreck. Ich konnte mich nicht bewegen. Langsam ging ich dann, als ich mich wieder etwas beruhigt hatte, über den dunklen Gang in Richtng Musik, die aus dem finsteren Raum ertönte - das Klavier spielte immernoch diese markerschütternde Melodie.


Ich erreichte die Ecke, von der ich das Klavier hätte sehen können, fasste allen Mut zusammen und drehte mich um, um nachzuschauen.


Plötzlich stoppte die Musik und dort war nichts auf den ersten Blick zu sehen.


Als ich genauer hinschaute, sah ich etwas weißes... etwas kleines, fast Kindshohes... Etwas, das in der dunklen Ecke stand... und mich anlächelte.


Es flüsterte, in einem verzerrten und leisen Tonfall.


"Spiel es noch einmal..."

Video Ansehen:


Episode 4: Durchs Schlüsselloch

Original Story:

Dunkelheit machte sich über dem Himmel breit, als sich ein Mann zur Rezeption eines Hotels begab, um dort einzuchecken.


Die junge Frau hinter dem Eichentisch schien, trotz ihres Alters, schon sehr lange an diesem Ort tätig zu sein, denn nachdem sie ihm seinem Schlüssel überreicht hatte, hielt sie ihn noch kurz zurück, und sagte mit gesenkter Stimme: "Sir, auf dem Weg zu ihrem Zimmer wird ihnen ein  Raum auffallen. Er hat keine Nummer, und ist immer abgeschlossen." Bevor er das Gesagte infrage stellen konnte, fuhr sie energisch fort: "Niemand darf ihn betreten, und bitte, zügeln sie ihre Neugier, denn sie dürfen unter keinen Umständen hineinblicken, oder gar dort anklopfen!"  Ihre Worte waren so überzeugend, dass der Mann es nicht wagte, ihr zu widersprechen.


Aber nachdem er bereits auf dem Weg zu seinem Zimmer war, hatte er dutzende Fragen mehr. Z.B Was denn schreckliches geschehen würde, wenn er durch ein mickriges Schlüsselloch sah. Trotzdem legte er sich, nachdem er an seinem Ziel angekommen war, ohne Umwege in das Bett, das man schon liebevoll für ihn vorbereitet hatte.


Die Decke war rot. Dunkelrot. Eine schöne Farbe...


Am nächsten Tag jedoch ließ ihn seine Neugier einfach nicht in Ruhe. Was hatte es mit dem Raum ohne Zimmernummer auf sich? Was, oder besser gesagt wer befand sich in diesem Zimmer? Warum durfte man nicht hinein?


Zuerst versuchte er die Tür zu öffnen, und drückte die Klinke - natürlich vergeblich - herunter. Doch dann beugte er sich hinunter, und blickte durch das Schlüsselloch, durch welches kühle Luft drang, die sein Auge beinahe sofort umschloss. Etwas besonders aufregendes konnte er auf den ersten Blick nicht erkennen. 


Eine ältere Dame lief an ihm vorbei, und stieß etwas aus, dass sich wie "Spanner" und "Rezeption informieren" anhörte, aber er ignorierte sie galant. 


Ein gewöhnliches Hotelzimmer mit Kommode, Schrank, Lampe und Bett. Jedoch war alles in diesem Raum viel ... ungeputzter. Es schien so, als ob eine dicke Staubschicht alles umgab, und ihre Farben dämpfte. Dann bemerkte er die weibliche Gestalt, welche auf dem Bett saß. Sie hatte den Rücken zu ihm gewandt, und lehnte mit dem Kopf an der Wand. Theoretisch nichts ungewöhnliches, doch ihre Haut- und Haarfarbe verblüffte ihn.


Sie war strahlend weiß.


Aus Verwunderung hielt er in seiner Bewegung inne, und versuchte mehr zu erkennen. Doch mehr gab es nicht. Der Rest des Raumes befand sich außerhalb seines Blickfeldes. Zuerst wollte er sogar anklopfen - aus Neugier - doch er erinnerte sich an die warnenden Worte der jungen Frau, und wandte sich etwas beschämt ab. Ein erwachsener Mann sollte nicht wie ein kleines Kind nach einem Gruselmärchen suchen.


Und das rettete ihm sein Leben.


Beinahe traurig schlich er zurück in sein Zimmer. Dieser Raum war abgesehen von der Gestalt völlig uninteressant. Und wahrscheinlich war die schneeweiße Haut der mysteriösen Frau auch nur eine optische Täuschung gewesen.


Er schlief in dieser Nacht nicht besonders schnell ein.


Am nächsten Tag blickte er abermals durch das weite Schlüsselloch, doch dieses Mal konnte er weder die Gestalt, noch den Hotelraum ausmachen. Das einzige, was er sah, war eine vollkommene Röte. Nicht mehr, nicht weniger. Es war ein dunkles blutrot, und er wusste nicht recht, was er davon halten sollte, bis er mit den Schultern zuckte, und sich wieder abwandte.


Wahrscheinlich hatte die Bewohnerin nur bemerkt, dass er letzte Nacht hindurchgestarrt hatte, und von Innen das Schlüsselloch mit irgendetwas rotem blockiert. Das war durchaus verständlich. Er würde ja auch nicht gerne beobachtet werden. 


Doch nun fasste er den Entschluss, die Rezeptionistin zu fragen. Als er an den Eichentisch trat, fragte sie, ohne ihren Kopf zu heben: "Haben sie durch das Schloss geblickt?" Er nickte etwas verschämt, und sie seufzte, obwohl ihr Blick weiterhin gesenkt war. Und dann sah sie auf, und begann zu reden. "Der Besitzer des Hotels behauptet, ein Mann habe in diesem Raum seine Frau ermordet." Der Mann musste sich zusammenreißen, um nicht die Augen zu verdrehen. Eine Touristenattraktion also. "Diese ist dann zurückgeblieben um den Tatort heimzusuchen. Und ja, ich weiß, dass sie mir nicht glauben, aber niemand, der da rein gegangen ist, kam wieder ... normal... raus. Das ungewöhnliche an ihr ist, dass sie vollkommen weiß ist." Ja, die Frau war tatsächlich schneeweiß gewesen. Unangenehmes Schweigen breitete sich zwischen ihnen aus. Er wollte schon wieder gehen, da die Rezeptionistin nicht weitersprach, doch dann fügte sie hinzu:


"Abgesehen von ihren Augen.


Die sind nämlich rot."

Video Ansehen:


Episode 3: Der Schock meines Lebens

Original Story:

Ich habe lange überlegt, ob ich das hier aufschreiben soll. Ich meine, das hier ist eine Seite, die man aufsucht, wenn man Gänsehaut bekommen möchte oder sich so richtig gruseln will (was so ziemlich auf dasselbe hinauskommt...).


Dementsprechend nimmt man die Artikel hier nicht ernst, meiner Meinung nach nicht ernst genug, oder hält sie für unwahr und/oder ausgedacht. Schließlich habe ich dann doch beschlossen, es zu veröffentlichen. Es ist euch komplett überlassen, ob ihr das Folgende glaubt oder nicht glaubt. Jedenfalls, ich weiß nicht, wie ich anfangen soll, also stelle ich mich und die beteiligten Personen erstmal vor. Mein Name ist Ai, ich bin 16 Jahre alt und japanischer Abstammung (daher der Name).


Dann wäre da noch Mark, ein meiner Meinung nach recht durchschnittlich gebauter Junge. Er ist 2 Jahre älter als ich, jedoch nicht unbedingt schlauer.


Miyuki ist meine kleine Schwester, sie ist 4 Jahre alt und ein recht stilles Mädchen.


(Marks Eltern spielen hier keine große Rolle, deswegen kommen sie nicht vor (nur für den Fall, dass ihr denkt, sie wären für mich unwichtig))


Es gibt noch weitere Freunde und Verwandte, die ich jedoch erst erwähnen werde, wenn sie vorkommen, um es verständlicher zu gestalten.




Meine Mutter verstarb an einem Autounfall, mein Vater hat uns schon sehr früh verlassen. Deswegen wurden wir von Marks Familie adoptiert. Ich kann dieser Familie nicht genug danken, für die Unterstützungen und Gastfreundschaft. Es war vor 2 Jahren, als bei uns die Polizei klingelte und uns mitteilte, dass unsere Mutter verstorben sei. Doch meine Schwester schien das nicht zu kümmern. Da unsere Mutter generell auf Grund Ihres Jobs nicht oft zu Hause war. Meine Schwester schien den Tod unserer Mutter zu verdrängen, doch ich kümmerte mich erstmal nicht darum. Ich weinte viel und war sehr depressiv.


Meine kleine Schwester schickte ich für 2 Wochen zu ihrer Freundin und ich kam erstmal bei Marks Familie unter. Mark und ich kannten uns schon seit 3 Jahren und ich konnte nicht abstreiten, dass ich in ihn verliebt war. Nach der ersten Woche bei ihm kamen wir auch zusammen und er zog mich so aus meiner depressiven Phase und ich begriff, dass trauern nichts nützt. Mark überredete seine Eltern, meine kleine Schwester ebenfalls her zu holen und zu versorgen, was keine große Überzeugungskraft kostete. So, da ich jetzt nicht unbedingt von meinen Gefühlen schreiben möchte habe ich einen erheblichen Teil übersprungen. Ihr könnt euch sicher denken, dass man den Tod seiner Mutter nicht einfach so akzeptiert und seine Schwester vermisst.


Meine Schwester jedoch schien es kalt zu lassen, andererseits habe ich gedacht, dass sie es noch nicht so richtig verstand. Sie war für ihr Alter relativ still. Dann fing es an. Als Mark und ich spät nach Hause kamen, weil wir auf einer Party waren, saß unsere Schwester regungslos in der Mitte des Flures. Sie beobachtete uns, gab jedoch keinen Laut von sich. Mark zuckte vor Schreck zusammen und ich musste mir einen Schrei verkneifen. Als wir jedoch das Licht anschalteten stellten wir fest, dass sie nur spielte. „Miyuki! Ich habe dir doch schon gesagt, du sollst ins Bett gehen!“ sagte ich zu ihr. Ihre Antwort ließ mich erschaudern: „Mama hat gesagt, ich darf.“ Hatte sie es noch nicht verstanden? Ich habe beschlossen morgen mit ihr darüber zu reden.


Am nächsten Tag setzte ich mich mit meiner Schwester zusammen um mit ihr zu reden. Ich holte mir Mark als Hilfe dazu und fing an meiner kleinen Schwester zu erzählen, wo unserer Mutter nun war. „Du hast doch gesehen, wie sie beerdigt worden ist, Mi..“ (Mi ist Miyukis Spitzname) Miyuki nickte. Sie schien es langsam zu begreifen. „Aber Mama ist doch bei mir!“ sagte sie widerstrebend. Mark winkte mich an sich heran und erzählte mir von einem Phänomen, das häufiger bei kleineren Kindern auftritt. Ich merkte, dass es keinen Sinn machte und ließ Miyuki weiterspielen.


Mark und ich gingen zu einem Arzt um uns über dieses Phänomen beraten zu lassen. Dieser meinte, es sei völlig normal in so einer Situation und wir sollen einfach nur abwarten.


Ein halbes Jahr verging doch es wurde schlimmer. Marks Eltern machten sich sehr große Sorgen und redeten mit mir über Miyukis Verhalten. Nachts spielte sie mit „Mama“ und redete mit ihr. (Wir schickten sie sogar zu einem Psychologen, dieser meinte leider immer nur, dass Miyuki ein ganz normales süßes kleines Mädchen sei und wenn er sie nach ihrer Mutter fragt schaut sie traurig und meint, dass sie jetzt im Himmel sei. Desweiteren hat er uns versichert, dass Mi keine psychologische Hilfe bräuchte.) Doch dann fing es an richtig gruselig zu werden. Sie ging auf mich zu und sagte mir, dass Mama mich etwas fragen möchte. Da ich es für kindliche Spielereien hielt stimmte ich ein und dann ging Miyuki wieder in ihr Zimmer. Sie kam rasch wieder und flüsterte: "Darf Mama Nachts über dich wachen? Mama sagt, dass du Angst hast. Sie sagt, dass sie auf dich aufpassen wird. Sie sagt auch, dass es ihr Leid tut dich so im Stich gelassen zu haben. Ai, hat Mama dich im Stich gelassen?" Ich war sprachlos. Was sollte ich ihr sagen? Ich umarmte sie einfach und ging schlafen, in der Hoffnung, es zu vergessen. In der Nacht dann fühlte ich mich beobachtet und hörte ein leises Flüstern, jedoch dachte ich, ich träumte. Als ich auchwachte waren blutige Fußabdrücke neben meinem Bett und ich fing an zu schreien.


Mir reichte es endgültig und ich machte Miyuki einen Vorschlag: Ich mache ein Foto von Mama und ihr. Hoffentlich würde sie dann, wenn ich ihr das Foto von ihr ALLEINE zeigen würde, realisieren, dass Mama tot ist. Ich machte ein Foto mit meinem Handy und druckte es dann aus. Als Marks Eltern, Mark und Miyuki anwesend waren holte ich das Foto aus dem Umschlag (da wir keinen Drucker hatten ging ich zum Drogerie Markt) und zeigte es allen. Mark verzog das Gesicht zu einer Grimasse und Marks Mutter begann zu schreien. Auf den Foto war neben Miyuki die halb verweste Leiche meiner Mutter  ..  

Video Ansehen:


Episode 2: Das Zimmer

Original Story:

Die obere Etage war nicht beleuchtet, doch heute störte es mich nicht wie sonst. Dieses Mal gab es anscheinend keinen Grund mich daran zu erinnern, welches Unbehagen mir die Dunkelheit in unserem Haus immer bereitete. Es ist nicht so, dass ich wirkliche Angst verspüre, aber ein verstörender Schauer jagt mir sonst den Rücken hinunter und in solchen Situationen fange ich an mir Sachen einzubilden. Ich umgehe das mit ganz einfachen Methoden. Alle Lichtschalter und den Fernseher im Nebenraum an und alles lauter machen als sonst. Heute aber nicht. Im Halbdunkel berührte ich das Treppengeländer und ging die Stufen nach oben. Meine Gedanken schwirrten in verschiedenen Sphären, möglicherweise dachte ich an Morgen, das kommende Wochenende oder den bevorstehenden Valentinstag. Diese Unkonzentriertheit äußerte sich in einem verträumten Blick auf die Stufen, welche ich hinaufstieg. Der weiche Teppichboden unter meinen Füßen war angenehmer als sonst, denn meine nackten Füße waren noch ganz kalt von den Küchenfließen. Oben angekommen hatte ich das simple Ziel in mein Zimmer zu gehen, nur ein ganz kurzes Stückchen Flur, doch ich blieb stehen.

Mein Körper blockierte, nichts konnte ich mehr bewegen. Ekel durchfuhr mich, dasselbe Gefühl wenn man weiß das ein Geschwisterkind in der Nähe lauert um einen zu erschrecken. Wenn mein Körper sich schon nicht bewegen konnte, sollte mein Kopf doch weitermachen. Jedoch wuselten meine Gedanken in alle Richtungen, ich konnte nicht klar denken und mir selbst erklären was hier vor sich ging. Alles geschah im Bruchteil einer Sekunde und doch gab es eine physische Kraft die anscheinend verblieb und mein Kopf begann sich unkontrolliert zur Seite zu bewegen. Wieder ein Gefühl von Kälte, Verderben und Schutzlosigkeit. Es kribbelte. Die Tür zum kleinen Zimmer, neben dem meinen, stand offen. Sie war ganz sicher vorhin noch geschlossen. Ganz sicher. Ich bin allein.

 

Das Zimmer war ein Überbleibsel beim Hausbau gewesen. Es war durch das Dach mit einer Schräge versehen, die es zu einem relativen kleinen, gemütlichen Rückzugsort machte. In ihm war eine U-förmige Couch, ein Bild an der Wand und der Teppichboden des Flurs, nichts weiter. Das alles war nun in der schwarzen Finsternis der oberen Etage nicht zu sehen. Das matte Licht von unten, das von den hellen Wänden noch schwach reflektiert wurde, lag nur sanft auf meinem Rücken, der Tür zu meinem Zimmer und der halb aufstehenden Tür des Couchzimmers. Angst stieg in mir hoch, die ich nicht begründen wollte, keine Absicht lag in mir ein Bild von dem zu malen, was mir dieses Gefühl bereitete. Ich wusste, dass es sonst schlimmer werden würde.

 

Das ganze Haus war ruhig. Alle Fenster waren geschlossen, sodass nicht einmal die Geräusche der grünen Natur, welche ebenfalls in tiefste Nacht  gehüllt war, in das Haus eindrangen. Nur mein Atem und das warme Geräusch meines Blutes. Als ob ich in mich selbst hören könnte. Ich versuchte mich auf Geräusche aus dem Zimmer zu konzentrieren, aber nichts. Endlich begann mein Kopf mitzudenken. Was soll in dem Zimmer sein? Hat ein Windzug beim durchlüften vorhin die Tür geöffnet? Muss ich jetzt einfach Angst haben weil ich allein bin? Renn ich schnell in mein Zimmer? Diese Idee verwarf ich schnell, denn die widerliche, betäubende Angst welche sich in  etwas Unsichtbares manifestieren würde, mir ins Zimmer hinterherrennt ist schlimmer, als jede Realität. Mir wurde noch kälter. Wieder bewegte sich mein Körper scheinbar unkontrolliert. Meine Hand griff nach vorn, noch nicht nah genug an der Tür, aber schon kam mein Fuß hinterher und ehe ich mich zusammennehmen konnte, stand ich im Türrahmen zur totalen Finsternis. Ich öffnete die Tür noch ein Stück. Ich konnte selbst nicht begreifen was ich tat. In wenigen Sekunden versuchte ich das Zimmer zu analysieren. Das große Fenster an der Dachschräge ließ einen klaren, weißen Mondschein ins Zimmer. Wie ein Scheinwerfer auf der Bühne warf er sich in den Raum und das was er nicht beschien, war schwarz. Ein Stück der roten Couch leuchtete im Kegel des Mondlichts. Dann sah ich, anscheinend aus einer dunklen Ecke des Sofas, sein Gesicht. Er grinste. Die weißen Zähne, die dunkle Gestalt noch immer verschmolzen mit der Couch. Nur wenige Sekunden vergingen, doch gleich sitze ich neben ihm. Ich weiß es, ganz sicher. Und das ich sterben werde, ist auch sicher.

Video Ansehen:


Episode 1: Die Weiße Frau

Original Story:

Ihr habt doch bestimmt schon mal von der Weißen Frau gehört, oder?

Es war eine junge, christliche Frau, die vor ein paar Jahren oder Jahrzehnten in einem Bayrischen Wald, genauer gesagt im Ebersberger Forst, gestorben sein soll.  Ihre Leiche wurde damals nie gefunden und sie gilt bis heute als vermisst. Ich weiß es aber besser. Sie ist tot. Ich habe sie gesehen.

 

Es ereignete sich vor ein paar Wochen, als ich im Internet nach neuen, spannenden Creepypastas suchte, die mir mal wieder richtig Angst machen konnten.  Nach ein paar Stunden vergeblichen Suchens traf ich auf eine ziemliche Horrorstory:

 

Eine junge Frau, Anfang 20, soll in einer milden Sommernacht in ein Waldstück gefahren sein, um dort in einer kleinen, weißen, alten Kirche ihren Gottesdienst abzuhalten. Die Eltern von ihr, bei denen sie wohnte und die auch die Vermisstenanzeige aufgegeben hatten, berichteten der Polizei, dass ihre Tochter gegen 24 Uhr in einem weißen Gewand verschwand und nie wieder auftauchte....

 

Sie war, wie gesagt, in ein Waldstück gefahren, um ihren Gottesdienst abzuhalten. Als sie fertig war, wollte sie die Straße überqueren - wobei sie von einem Auto erfasst wurde. Der Fahrer beging Fahrerflucht. Sie starb an Ort und Stelle. Nun soll ihr ruheloser Geist nach Rache dürstend und, in der Hoffnung, ihren Mörder zu finden, jedes Auto anhalten, das an dieser Kirche vorbeikommt. Wenn ihr sie trefft und anhaltet, wird sie euch fragen: "Darf ich mitfahren? Nur ein kleines Stück?" 

 

Wenn ihr sie mitfahren lässt, wird sie sich auf einen freien Platz setzen und in der nächsten Kurve spurlos verschwinden.

 

Wenn ihr sie stehen lässt oder gar nicht erst anhaltet, dann wird sie in der nächste Kurve plötzlch neben euch sitzen, euch ins Lenkrad fassen und dafür sorgen, dass ihr tödlich verunglückt....

 

Ich habe das ausprobiert und muss sagen, nein muss euch empfehlen: MACHT DAS NICHT! Da ich dies schreibe, könnt ihr davon ausgehen, dass ich sie mitfahren gelassen habe. Hätte ich es nicht getan, wäre ich jetzt tot. Diese Geisterfrau sucht nach ihrem Mörder. Sie ist nicht bösartig, das solltet ihr dabei bedenken.

 

Ob ihr mir glaubt oder nicht, ist eure Sache. Ich sage euch nur, was ich erlebt habe. Wenn ihr etwas anderes darüber denkt dann....

 

Testet es selbst aus.

Video Ansehen: